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ASTRODRAMA

Schwerpunkte: Erstellen eines Grund- und Partnerhoroskops;
die 12 Zeichen & Häuser; Transitkunde;
Astrodrama = Aufstellen eines Horoskops durch die Teilnehmer, manchmal auch mit wichtigen Planeten der Partner oder Eltern und wichtiger Transite; Verwendung im therapeutischen Kontext zur raschen Psychodiagnostik und zum tieferen Verständnis von Übertragungs- und Gegenübertragungsreaktionen.





Sechs Götter und sechs Göttinnen leben auf dem Olymp. Der Olymp steht für die geistige Welt. Die altgriechische Sensationspresse kündet von ihren Taten, ihren Intrigen, ihren zahllosen Affären.
Sechs Götter stellen die psychologischen Archetypen des Mannes dar.
Einige Beispiele. Als Himmelsgott herrscht Zeus / Jupiter auf dem Olymp. In seiner Herrlichkeit bringt er den Menschen Erleuchtung und Bewusstsein, in seiner Finsternis ist er der Feind jeder Lebenskraft, gefangen in seinen Strukturen, in seinem Dünkel, in der Dynamik seiner Affären, jede Veränderung und jede Bedrohung des Status Quo fürchtend und ablehnend. Er ist groß zügig, wenn man ihm dient, und grausam, wenn man sich ihm widersetzt. Er ist der Archetyp des Königs, des Paten. Er hat den Ehrgeiz und die Fähigkeit, ein Reich zu gründen. Das große Haus und das imponierende Bürogebäude sind seine Symbole. Jupiter ist Herrscher des Tierkreiszeichens Schütze.
Seine Lieblingssöhne sind Apoll, der Sonnengott, der Gott der Musik und Medizin, und Hermes / Merkur, der Bote der Götter. Beide Götter werden wie Zeus mit emotionaler Distanz und geistigen Aktivitäten assoziiert; beide wirken mit Worten, bei Verhandlungen, im Verkehr. Keiner von beiden hatte eine Frau oder Gefährtin. Apollon / die Sonne ist Herrscher des Tierkreiszeichens Löwe, Merkur Herrscher des Zeichens Zwilling.
Der von Jupiter wegen seiner Aggressivität ungeliebte Sohn ist Ares / Mars, der Gott des Krieges, der Streitsüchtige, der Tänzer, der Liebhaber. Mars ist der Gott der action, der Herrscher des Zeichens Widder.

Sieben Göttinnen sind die psychologischen Archetypen der Frau.
Es gibt drei jungfräuliche Göttinnen - Artemis / Diana, die Göttin der Jagd und des Mondes, die vor allem Beziehungen zu anderen Frauen hat; Athene / Minerva, die Göttin der Weisheit, der Strategie und der Künste, der Archetypus der erfolgreichen Businessfrau, deren Willen und Intellekt über Instinkte und Triebe herrschen; und schließ lich Hestia / Vesta, die Göttin des Herdfeuers als Symbol der Innerlichkeit, als Symbol für das Licht des Bewusstseins. Jungfräulich bedeutet unbefleckt, rein, von niemandem angetastet, nicht erschlossen. Dominiert der Archetyp einer jungfräulichen Göttin in einer Frau, ist sie eins mit sich selbst, gehört ein wesentlicher Teil ihrer Psyche keinem Manne an, selbst wenn sie mit einem verheiratet ist. Frauen können heute die jungfräuliche Göttin in sich viel stärker ausleben als noch vor achtzig Jahren.
Es gibt drei verletzliche Göttinnen - Hera / Juno, die Ehefrau des Zeus, ist der Archetypus der herrschsüchtigen und eifersüchtigen Ehefrau an der Seite des mächtigen Mannes; Demeter / Ceres, die Göttin der Kornfelder und der ertragreichen Ernten, stellt den Archetypus der matriarchalischen Frau und alleinerziehenden Mutter dar; ihre Tochter Persephone / Proserpina, wird von Hades / Pluto, dem Gott der Unterwelt geraubt und vergewaltigt, nahm aber dann seine sexuelle Leidenschaft (symbolisch in Form von roten Granatapfelsamen) an, kehrt zwar zu Muttern zurück, um sie zu beruhigen, wechselt aber dann in das Lager des schweigsamen, mächtigen Mannes und wird Königin der Unterwelt an seiner Seite. Diese drei Archetypen haben mit Männern zu tun - haben aber damit ihre Probleme.
Und schließlich Aphrodite / Venus, die Göttin der Liebe und der Schönheit, die alchemistische Göttin, die alle mit ihrem Gürtel (ihrer Taille) bezaubert, dass sie in Liebe zu ihr entbrennen. Marilyn Monroe, Sophia Loren, Brigitte Bardot. Sie ist die Frau, die Liebe und Leidenschaft entfacht und zahlreiche Affären hat, ohne selbst durch Männer zu Schaden zu kommen. Insofern ist sie ebenfalls eine jungfräuliche Göttin - nie wird sie durch die Liebe verletzt, obwohl ihre Ehe mit Hephaistos, dem Gott der Handwerker und der Schmiedekunst, nicht ohne Spannungen ist, und aus ihre Liebschaft mit Mars drei Kinder entspringen, die symbolträchtiger Weise die Namen Deimos (Gewalt), Phobos (Angst) und Harmonia tragen.
Sie ist die tantrische Göttin, die Freude an Liebe und Schönheit, Sinnlichkeit und Sexualität in den sie umgebenden Menschen erweckt.
In die heute unübersichtlichen und weitgehend durch Modemagazine, Models und Talkshows geprägten Rollenvorbilder der modernen Frau als Karrierefrau und Mutter, als selbständige Single und Ehefrau bringt das Wissen über die psychologischen Archetypen der Frau Ordnung, Selbsterkenntnis und eine Möglichkeit der Identifikation.
Das Gleiche gilt für das Wissen um männliche Archetypen, wenn Mann sich fragt, ob er okay ist, wenn er merkurmäßig vor allem hinter dem PC sitzt und venusische Frauen gerne mit ihm als allerbesten Freund reden, aber dann doch an ihren fruchtbaren Tagen dem marsischen Actiontypen verfallen, und schließlich den jupiterhaften, schon älteren Mann mit Haus im Grünen und Yacht heiraten.
Die psychologischen Archetypen der griechischen Götter und Göttinnen finden sich in den Charakteristiken der Tierkreiszeichen und ihrer Planetenherrscher wieder.
Astrologie beschreibt die Qualität der Zeit mit Hilfe dieser Archetypen.
Das Leben des Menschen kann in einem Kreis von zwölf Abschnitten, Bereichen oder Häusern wahrgenommen werden. Dieser persönliche Lebenskreis in den zwölf Zeichen wird vom Zeitpunkt der Geburt bestimmt.
Mit Hilfe des Geburtshoroskops kann man den psychologischen Bauplan eines Menschen, seine Wünsche und Neigungen, seine Fähigkeiten und sein Potential, gut erkennen.
Man sieht daran nicht, wie sehr jemand sich verwirklicht hat oder verwirklichen wird.
Wenn man jemanden nicht kennt, gibt das Horoskop eine rasche Grundeinschätzung - man bekommt Hinweise, wo man hinschauen kann, welche Fragen einen Sinn haben, gestellt zu werden. Das Horoskop ermöglicht eine rasche Überblicksdiagnose - aber keine Vorhersage konkreter Ereignisse in der Zukunft. Das bleibt den Hellsehern vorbehalten, die sich vielleicht manchmal im Gewand des Astrologen verbergen.
Die Kenntnis der astrologischen Transite erlaubt eine Einschätzung über den Verlauf einer Krankheit oder einer psychisch schwierigen Phase. Astrologie ist daher gut für das Timing von Prozessen und Handlungen (oder Unterlassungen) geeignet.
Zuletzt erlaubt der Vergleich zweier Horoskope eine solide Einschätzung der Natur einer zwischenmenschlichen Beziehung - man kann daraus gut ersehen (und formulieren), welche Ebenen zwischen zwei Menschen eher harmonisch und welche eher problematisch sind.


Methodik des Seminars: das Wissen über die Götter und Göttinen und die von ihnen abgeleiteten Prinzipien der Planeten und Tierkreiszeichen dienen als Anleitung für ihre Erfahrung in Bewegung, Gangart, Begegnung und Tanz. Die Horoskope einzelner Teilnehmer werden als Astrodrama von den anderen Teilnehmern dargestellt.
Astrologisches Wissen entsteht durch jahrelange empirische Beobachtung der Zeitqualitäten in verschiedenen Situationen. Dieses Seminar wird dazu anregen, die Qualität der Zeit im Zusammenhang mit dem Lauf von Sonne, Mond und Planeten zu beobachten. Kein Moment ist dem nächsten gleich, jeder birgt unterschiedliches Potential - für die Blume mehr als für den Stein. Durch astrologische Beobachtung kann man wieder mehr Bezug zum Himmel bekommen, der durch die in verstädterten Regionen vorherrschende Lichtverschmutzung im Bewusstsein der Menschen sehr in den Hintergrund getreten ist.

Empfohlene Lektüre zur Vorbereitung:
Gertrud Hürliman, Astrologie, novalis Verlag

 

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Dr. Achim Eckert | Josefstädterstraße 43/1/25 | A-1080 Wien
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